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 Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des SystemicChange77 comments
picture26 Jun 2013 @ 16:13
Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des SystemicChange. Alle Mächte der alten Welt haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und Obama, Merkel und Dilma, französische Radikale und deutsche Polizisten.

Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als Agenten der Manipulation verschrieen worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl, wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Korruption nicht zurückgeschleudert hätte?

Zweierlei geht aus dieser Thatsache hervor.

Der SystemicChange wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.

Es ist hohe Zeit daß die Verfechter des SystemicChange, ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen, und den Mährchen vom Gespenst des SystemicChange ein Manifest über sich selbst entgegenstellen.

Zu diesem Zweck haben sich die SystemChanger der verschiedensten Nationalität auf dem Internet versammelt und das noch-zu-erstellende Manifest entworfen, das in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämmischer und dänischer Sprache veröffentlicht wird.  More >

 Goethe und die Zweiheit von Geist und Seele.. "Gesang der Geister über..."24 comments
picture23 Jun 2013 @ 04:11
Für alle, die dafürhalten, dass Seele und Geist dasselbe wären, Wikipedia eingeschlossen: es war nicht immer so. Auf jeden Fall noch nicht bis vor 180 Jahren..

"Gesang der Geister über den Wassern",
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!  More >

 Satyagraha 2.0 - die einzige denkbare Lösung gegen Unterdrückung9 comments
picture22 Jun 2013 @ 16:01
Original (Englisch): [link]
Satyagraha 2.0 - die einzige denkbare Lösung gegen Unterdrückung

Ein Rückblick in der Geschichte zeigt, dass alle gewaltsamen Revolutionen den gegenteiligen Effekt erzielten. We können diese Tatasache von vielen Seiten betrachten und verschiedene Gründe dafür finden. Einer der offensichtlichsten kommt aus dem Feld der mathematischen Spiel-Theorie: es ist alles eine Frage der STRATEGIE!

Wenn wir uns anschauen, was nun wirklich mal funktioniert hat in der Geschichte, stossen wir auf Mahatma Gandhi's Idee des Satyagraha, ein Konzept, das aus seiner intensiven Suche nach einer Lösung für die Befreiung von der Britischen Besatzungsmacht inmitten der religiösen Auseinandersetzungen von Hindus, Christen, und Muselmanen unter sich entstand. Umso mehr wir nachschauen, umso mehr finden wir die Parallelen zwischen damals und heute: von der Politik bis zur Justiz, der Korruption auf allen Ebenen, bis hin zur Medizin und der Wissenschaft. Vor allem aber: auch wenn die Bewegung schliesslich verraten wurde, das Konzept des Satyagraha funktionerte!

Wir leben heute weltweit in Schein-Demokratien, die in der Wahrheit Oligarchien von kleinen und hoch-organisierten Netzwerken ultra-reicher Leute und ihrer Repräsentanten, die es fertigbrachten, den Bevölkerungen vorzutäuschen, dass sie mit Wahlstimmen Einfluss auf die Politik haben könnten. Das Prinzip der 'Gerechtigkeit für alle', ist schon lange zu einer Farce geworden; viele Länder haben zudem schon Gesetze, die herrschende Kaste von jeglischer Strafverfolgung befreit. Korruption ist systemisch geworden, und sie ist GLOBAL.

Die Bevölklerungen wurden irregeführt so dass sie denken, dass ihre Probleme national seien und ganz einfach durch Anpassung oder Ersetzung vereinzelter Elemente gelöst werden könnten. Aber alle Nationen leiden am selben Schicksal: ob Italien, Griechenland, Spanien, Brasilien oder DEIN eigenes Land, das einzige, was anders ist, ist die Sprache.

Satyagraha, mathematisch betrachtet, ist keine 'Sieges-Strategie' als solche aber es ist die einzige Strategie, die einen Verlust verhindern kann. "Gewaltlose Ungehorsamkeit", wäre eine praktische Interpretation des Begriffes dieser Strategie, doch das Konzept ist weit umfassender und ist anwendbar in unserer Zeit auch heute noch, über hundert Jahre nach ihrer Entstehung.

Hier sind die Regeln, an 2013 angepasst:

    Satyagraha 2.0 (Next Generation)

1. Entscheide Dich dafür ein Satyagrahi zu sein.
2. Enthalte Dich jedweder Art von Gewalt, einschliesslich in Sprache, Bildern und Symbolen.
3. Dokumentiere and publiziere mit Hilfe der Medien und durch Ninja-Zellen jedwede gewaltsame Handlung der Unterdrücker und ihrer von ihr angeworbenen Provokatöre als auch Gewalttätigkeiten der von Demonstranten, die nicht dem Satyagrahi-Konzept folgen.
4. Vermeide Ansammlungen grösserer Menschenmengen, die ein leichtes Ziel der Unterdrücker oder ihrer Agenten werden könnten.
5. Spiel das 'Tom & Jerry' Spielchen: sobald die Unterdrücker oder ihre bezahlten Agenten auftauchen, verstecke Dich. Sobald sie weg sind oder sich umdrehen, komm heraus und TANZE auf den Strassen.
6. Unterdrücker spielen die ethnischen, kulturellen und religiösen Gruppen gegeneinander aus. Prangert dies an sobald Du ihr es seht und kämpft nicht untereinander.
7. Denke schon and das 'Nachher' (so wie die Unterdrücker für alles schon einen Plan haben). Gandhi, zum Beispiel, schlug ein 'Räte-System' vor, das heute sehr einfach mit dem Internet verwirklicht werden könnte. Was immer Du auch planst für die Zukunft, vermische es nicht mit dem Satyagraha Prinzip.
8. Vermeide Identifikation mit politischen Gruppen (Uniform, Plakate, etc) während der Satyagraha-Aktion. Wir sitzen alle im selben Boot und wissen, dass die politischen Parteien nur eine Illusion für die Massen ist.
9. Trage nichts mit dir, das als Waffe ausgelegt werden könnte. Dies wird Rechtfertigungen für Nachstellungen schwieriger machen und helfen die angeworbenen Provokateure zu identifizieren.
10. Vermeide, Leute zu Führern zu machen, da diese von den Unterdrückern manipuliert werden würden.

Schliesslich, vergesse nicht, dass:
- Unterdrücker versuchen alles, der Bevölkerung weiszumachen, dass ihre exekutiven Kräfte überall wären: sie sind es NICHT;
- die Unterdrücker absichtlich Gewalttätigkeiten fabrizieren, die nie stattgefunden haben, um sie öffentlich anzuprangern und den Demonstranten in die Schuhe schieben;
- sie die Satyagraha-Bewegung zu hacken versuchen, genau wie sie es mit anderen sozialen Bewegungen in der Vergangenheit getan hat;
- die Unterdrücker Dir alles mögliche versprechen werden, damit Du nur nach Hause gehst und den Mund hältst, dass sie ABER:
- NIEMALS ihr Komplott aus Lügen und Korrption beenden werden, da dies ihr ENDE bedeuten würde.

Lass Dich nicht täuschen! Bleib ruhig und sei versichert, dass die Wahrheit siegen wird.

Sei ein Satyagrahi Next Generation!  More >

 Liegt deine Zukunft vor dir oder liegt sie hinter dir?9 comments
picture16 Jan 2013 @ 18:39
(dies ist eine neue, erweiterte Fassung des Artikels Where in your space is your future? von Max Sandor [link] )

Es war einmal, in einer Zeit in der es noch Backpfeifen für ungehöriges Benehmen gab, lang lang ist's her(?), als ein Lehrer mir sagte: "Junge, die Zukunft liegt doch noch vor dir, oder?" und ich antwortete: "Nein, Herr Z., im Moment stehen nur Sie vor mir!" Autsch!

Wo ist sie denn nun, die Zukunft; und liegt sie, sitzt sie oder steht sie? Räkelt sie sich vielleicht gelangweilt auf einem Sofa rum und wartet auf 'ihre' Zeit? Wie und wo bereitet sich nun die Zukunft auf ihre Ankunft vor?

Der heutige, wohlzivilisiert und temperierte Mensch, braucht da nicht lange nachzudenken: ist doch klar, es ist das was uns noch bevorsteht. Aber wenn es dann dazu kommt, ist es dann noch die Zukunft oder ist es vielleicht schon die Gegenwart? Eine Gegenwart, die aus der Vergangenheit gebildet wurde, wie eine überdimensionale Skulptur an der Milliarden von Menschen über viele Generationen hinweg fleißig gewerkelt haben.

Was wir also vor uns sehen ist die Gegenwart als Ergebnis der Vergangenheit und keinesfalls die Zukunft. Vergangenheit und Zukunft sind Vorstellungen als Ergebnis der menschlichen Denkens, Folgerungen anstelle Beobachtung. Die Verwirrung entsteht wenn wir räumliche Realität und zeitliche Folgerungen übereinanderlegen und der Zeit als Raum annehmen. Die Sprache, als Ausdruck dieses nicht-so-rationalen Vorgehens, macht keinen Unterschied zwischen den räumlichen und zeitlichen Präpositionen, 'Vorstellungen', ganz richtig. Wir benutzen dieselben Bezeichnungen für Abstände im Raum und für unterschiedliche Zeiten.

Von der Wortspielerei zur menschlichen Existenz ist es nur ein kurzer Sprung: was könnte wichtiger sein als die Wahrnehmung unserer unmittelbaren Gegenwart im Leben? Und was könnte mehr verwirren, als die Vorstellungen von künftigen Geschehnissen im selben Vorstellungraum zu betrachten in der wir die Gegenwart als Ergebnis der vergangenen Gegenwarten wahrnehmen?

In der Mitte Südamerikas, unter den Nachfahren der Maya, die die Sprache Ayamara noch heute sprechen, zeigt man die Richtung der Zukunft nach hinten an ( [link] ). Es geht also auch anders, und unsere eigene Sprache lässt die Frage offen, ob wir vielleicht selber so gedacht haben könnten. Wir sagen 'Vorfahren': ist das nicht 'vorne'? Unsere Nachahnen' in der Zukunft: sind die nicht dann 'hinter uns', sprachlich gesehen?

Wir könnten natürlich sagen, daß wir schlauer seien als diese unsere Vorfahren und wie diese 'primitive Stämme' wie die besagten Maya-Nachfahren oder die 'inferenz-freien' Pirahã in Brasilien ( [link] ).

Aber die meisten Menschen unserer Zeit stehen ihrer Vergangenheit verwirrt und ihrer Zukunft hilflos entgegen. Wäre es nicht hilfreich, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine klarere Vorstellung unserer Welt zu bekommen?

In 'High Performance Profi Coaching' (Sandor, de Almeida, & Associates) lassen wir die Trainees Projekte entlang einer Zeitlinie betrachten, die sich von vorne, links unten nach hinten, rechts oben erstreckt, Langjährige Erfahrungen zeigen eine dramatische Steigerung von seelisch-geistigem Wohlergehen und der 'objektiven' Fähigkeit, Projekte erfolgreich abzuschließen. Ist unser eigenes Leben nicht das größte Projekt aller Zeiten für jeden für uns?

Wir können unsere Vergangenheit natürlich 'hinter uns lassen', dort, wo wir sie nicht mehr sehen können, also weder 'bewältigen' können noch daraus lernen könnten, und einfach weiter nach vorne gehen in eine unbekannte Zukunft, die sich frustrierend genug mit der Gegenwart zur Unkenntlichkeit beider vermischt.

Oder wir können den 'professionellen Trick' noch weiter treiben, und unsere Vorstellung von Zeit im Raum solange verschieben bis wir glücklicher und erfolgreicher werden. Vielleicht so glücklich wie die Benutzer der 'Glücklichkeits-Grammatik', die Pirahã, die ohne Inferenz in ihrer Sprache auskommen. Was nicht heißen soll, daß wir ganz ohne 'Folgerungen' auskommen sollten.

Versuch es doch ganz einfach selber mal!


Max im Facebook: [link]
Zeichnungen zum obigen Thema: [link]  More >

 Wilhelm Reich über Lustangst und Entfremdung31 comments
picture14 Jan 2012 @ 18:33
Die charakterliche Struktur des heutigen Menschen, der eine sechstausend Jahre alte
patriarchalisch- autoritäre Kultur fortpflanzt, ist durch charakterliche Panzerung gegen die innere Natur und gegen die äußerlich gesellschaftliche Misere gekennzeichnet. Sie ist die Grundlage von Vereinsamung, Hilfsbedürftigkeit, Autoritätssucht,Angst vor Verantwortung, mystischer Sehnsucht, sexuellem Elend, neurotisch hilfloser Rebellion, ebenso wie krankhaft-widernatürlicher Duldsamkeit. Die Menschen haben sich dem Lebendigen in sich feindselig entfremdet. Die Entfremdung ist nicht biologischen sondern sozial- ökonomischen Ursprungs. Sie fehlt in den Stadien der Menschheitsgeschichte vor der Entwicklung des Patriarchats. An die Stelle der natürlichen Arbeitsfreude und Tätigkeit ist seitdem die Zwangspflicht getreten.

Der Lebens- und sexualverneinend erzogene Mensch erwirbt eine Lustangst,..  More >

 Dein süsser Mund29 comments
picture13 Jan 2012 @ 23:48
Dein süsser Mund
(HJ Schmidt)

Eins, zwei und drei.. zurück

zwei Schritte vor
und drei zurück

wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei schritte vor
und drei zurueck

der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

vergiss ganz schnell was du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

wenn in der Ferne hörst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

Dein suesser Mund will einen letzten Kuss
wenn in der Ferne hoerst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn uns jetzt der Tod auch droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück

Eins, zwei und drei.. zurück  More >

 Zur Jahreswende vor der Weltenwende30 comments
picture31 Dec 2011 @ 17:54
-einem aufgewecktem Freund, einem jungen Denker und Macher unserer
Zukunft, gewidmet-

Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.

Nun will sein Geist das eine, die Seele wünscht was andres, und was
die Seele sehnt, das findet kein Verständnis. In tausend Richtungen
wird er gezogen, sein Wille unstet und verwirrt, will heiß und sueß
und reich und freudig, will wuerzigkuehl und kraeftigsanft, will weich
und heftig, und will das Laute leise, will es sofort, was bleibt
ist... ohne Zweifel.

Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.

In seiner Not befindet er, ein Gott haett' ihn bestraft, ein Lamm muss
her, das Göttliche, so meint er wohl, es will nur Blut - Wenn das
nicht hilft, erfindet er die Teufelsbrut. Die Arbeit deren wird getan,
da's sie nicht gibt, selbst ist der Mann, wer's noch nicht glaubt wird
gleich bestraft, noch besser glatt erschlagen. Der liebe Gott hat's so
gewollt, das ist doch klar, er liebt dich doch, auf seine Weise, ist
das nicht alles... klipp und klar?

Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daßß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.

Wem's nicht gefällt, und noch viel schlauer, der ruft die Kräfte der
Natur. Selbst wenn es wirkt, was ist das Werk? Was ist getan? was ist
der Rat? Um wieviel bist du weiser? Du wirst ein Meister, ein Idol der
Sklaven, dich selber doch bezwingst du nicht. Der Morgen graut, der
Tag bricht an, und nichts hat sich verändert. Du bist allein auf
deiner Reise, was andre tun ist nur noch...du weisst das schon.

Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.

So geht der Mensch nach unten, Schritt for Schritt, mit hohem Haupt,
und merkt es nicht. Doch du, mein Freund, bist anders als die andren,
verdienst die Früchte deiner Qual. Im Neuen Jahr, gesegnet sei es,
oder auch verflucht, wer ernsthaft strebt, dem macht das nichts, du
wirst zum Schöpfer deiner Tat! Die Geister die du rufst, wenn du nur
willst, erheben dich in ihre Welt, an deinen Freunden soll man dich
erkennen.

Das Echo der Jahrtausenden, der wahrhaft Weisen und der echten
Meister, schallt wider in den stillen Tiefen, in deiner eigenen Seele,
hab acht und hoer' nicht auf die Toren! Die Götter helfen, aber sind
nicht weise, das Denken ist des Menschen's Tun. Der Weg zum Gipfel
führt durch viele Schluchten, und falls wir uns verlieren sollten, am
Ende werden wir uns sehen. Auch wenn dein Weg ein andrer sei, das hohe
Ziel ist doch dasselbe.

Mein Freund, viel Glück, Erfolg, in diesem Jahr der Weltenwende!

Blumenau, Brasilien
31.12.2011  More >

 Mottwana-Land43 comments
picture8 Nov 2011 @ 14:01
von Max Sandor
(Übersetzung: Ingrid von der Behrens)

Ein paar Schmetterlinge sitzen unter einer Baumrinde. Sagt einer: "Glaubt einer von euch wirklich an Mottwana?"
Antwortet einer: "Bloß ein Mythos, einige alte Baumrinden-Schriften. Wen interessieren diese Verrückten?"
Unterbricht an anderer: "Diese Frage ist so alt wie die Rasse der Schmetterlinge. Selbst mit all der neuen Technologie gibt es noch immer keine schlüssige Antwort."
Ein anderer fragt: "Was ist Mottwana? Kannst du es definieren? Hat es einen Anfang, hat es ein Ende? Leute, wo sind eure wissenschaftlichen Methoden? Los, hört auf mit diesem Mumpitz ..."
Noch ein anderer sagt: "Selbst wenn es existieren würde, wer würde dort sein wollen? Keine gemütlichen Baumrinden, gegen die man sich reiben kann!
Wenn diese Gerüchte wahr wären, dann wären wir überhaupt nicht mehr in diesem Baum. Was für ein fürchterlicher Gedanke!"
Einer sagt: "Ja! Außerhalb dieses Baums kann es nichts anderes als die Leere geben! Nichts! Leerheit!"
Und einer von den älteren Schmetterlingen sagt:...  More >



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