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16 Jan 2013 @ 18:39
(dies ist eine neue, erweiterte Fassung des Artikels Where in your space is your future? von Max Sandor [link] )
Es war einmal, in einer Zeit in der es noch Backpfeifen für ungehöriges Benehmen gab, lang lang ist's her(?), als ein Lehrer mir sagte: "Junge, die Zukunft liegt doch noch vor dir, oder?" und ich antwortete: "Nein, Herr Z., im Moment stehen nur Sie vor mir!" Autsch!
Wo ist sie denn nun, die Zukunft; und liegt sie, sitzt sie oder steht sie? Räkelt sie sich vielleicht gelangweilt auf einem Sofa rum und wartet auf 'ihre' Zeit? Wie und wo bereitet sich nun die Zukunft auf ihre Ankunft vor?
Der heutige, wohlzivilisiert und temperierte Mensch, braucht da nicht lange nachzudenken: ist doch klar, es ist das was uns noch bevorsteht. Aber wenn es dann dazu kommt, ist es dann noch die Zukunft oder ist es vielleicht schon die Gegenwart? Eine Gegenwart, die aus der Vergangenheit gebildet wurde, wie eine überdimensionale Skulptur an der Milliarden von Menschen über viele Generationen hinweg fleißig gewerkelt haben.
Was wir also vor uns sehen ist die Gegenwart als Ergebnis der Vergangenheit und keinesfalls die Zukunft. Vergangenheit und Zukunft sind Vorstellungen als Ergebnis der menschlichen Denkens, Folgerungen anstelle Beobachtung. Die Verwirrung entsteht wenn wir räumliche Realität und zeitliche Folgerungen übereinanderlegen und der Zeit als Raum annehmen. Die Sprache, als Ausdruck dieses nicht-so-rationalen Vorgehens, macht keinen Unterschied zwischen den räumlichen und zeitlichen Präpositionen, 'Vorstellungen', ganz richtig. Wir benutzen dieselben Bezeichnungen für Abstände im Raum und für unterschiedliche Zeiten.
Von der Wortspielerei zur menschlichen Existenz ist es nur ein kurzer Sprung: was könnte wichtiger sein als die Wahrnehmung unserer unmittelbaren Gegenwart im Leben? Und was könnte mehr verwirren, als die Vorstellungen von künftigen Geschehnissen im selben Vorstellungraum zu betrachten in der wir die Gegenwart als Ergebnis der vergangenen Gegenwarten wahrnehmen?
In der Mitte Südamerikas, unter den Nachfahren der Maya, die die Sprache Ayamara noch heute sprechen, zeigt man die Richtung der Zukunft nach hinten an ( [link] ). Es geht also auch anders, und unsere eigene Sprache lässt die Frage offen, ob wir vielleicht selber so gedacht haben könnten. Wir sagen 'Vorfahren': ist das nicht 'vorne'? Unsere Nachahnen' in der Zukunft: sind die nicht dann 'hinter uns', sprachlich gesehen?
Wir könnten natürlich sagen, daß wir schlauer seien als diese unsere Vorfahren und wie diese 'primitive Stämme' wie die besagten Maya-Nachfahren oder die 'inferenz-freien' Pirahã in Brasilien ( [link] ).
Aber die meisten Menschen unserer Zeit stehen ihrer Vergangenheit verwirrt und ihrer Zukunft hilflos entgegen. Wäre es nicht hilfreich, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine klarere Vorstellung unserer Welt zu bekommen?
In 'High Performance Profi Coaching' (Sandor, de Almeida, & Associates) lassen wir die Trainees Projekte entlang einer Zeitlinie betrachten, die sich von vorne, links unten nach hinten, rechts oben erstreckt, Langjährige Erfahrungen zeigen eine dramatische Steigerung von seelisch-geistigem Wohlergehen und der 'objektiven' Fähigkeit, Projekte erfolgreich abzuschließen. Ist unser eigenes Leben nicht das größte Projekt aller Zeiten für jeden für uns?
Wir können unsere Vergangenheit natürlich 'hinter uns lassen', dort, wo wir sie nicht mehr sehen können, also weder 'bewältigen' können noch daraus lernen könnten, und einfach weiter nach vorne gehen in eine unbekannte Zukunft, die sich frustrierend genug mit der Gegenwart zur Unkenntlichkeit beider vermischt.
Oder wir können den 'professionellen Trick' noch weiter treiben, und unsere Vorstellung von Zeit im Raum solange verschieben bis wir glücklicher und erfolgreicher werden. Vielleicht so glücklich wie die Benutzer der 'Glücklichkeits-Grammatik', die Pirahã, die ohne Inferenz in ihrer Sprache auskommen. Was nicht heißen soll, daß wir ganz ohne 'Folgerungen' auskommen sollten.
Versuch es doch ganz einfach selber mal!
Max im Facebook: [link]
Zeichnungen zum obigen Thema: [link] More >
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14 Jan 2012 @ 18:33
Die charakterliche Struktur des heutigen Menschen, der eine sechstausend Jahre alte
patriarchalisch- autoritäre Kultur fortpflanzt, ist durch charakterliche Panzerung gegen die innere Natur und gegen die äußerlich gesellschaftliche Misere gekennzeichnet. Sie ist die Grundlage von Vereinsamung, Hilfsbedürftigkeit, Autoritätssucht,Angst vor Verantwortung, mystischer Sehnsucht, sexuellem Elend, neurotisch hilfloser Rebellion, ebenso wie krankhaft-widernatürlicher Duldsamkeit. Die Menschen haben sich dem Lebendigen in sich feindselig entfremdet. Die Entfremdung ist nicht biologischen sondern sozial- ökonomischen Ursprungs. Sie fehlt in den Stadien der Menschheitsgeschichte vor der Entwicklung des Patriarchats. An die Stelle der natürlichen Arbeitsfreude und Tätigkeit ist seitdem die Zwangspflicht getreten.
Der Lebens- und sexualverneinend erzogene Mensch erwirbt eine Lustangst,.. More >
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13 Jan 2012 @ 23:48
Dein süsser Mund
(HJ Schmidt)
Eins, zwei und drei.. zurück
zwei Schritte vor
und drei zurück
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei schritte vor
und drei zurueck
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
vergiss ganz schnell was du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
wenn in der Ferne hörst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn jetzt auch der Tod uns droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
Dein suesser Mund will einen letzten Kuss
wenn in der Ferne hoerst Du einen Schuss
vergiss ganz schnell was Du hast nie gelernt
der Staat sieht alles, zu Deiner Sicherheit
Du bist gewarnt, Du weisst Bescheid
die Eiszeit kommt, wir leiden Not
und wenn uns jetzt der Tod auch droht
wir haben keine Angst
wir geh'n voran, jawohl
zwei Schritte vor
und drei zurück
Eins, zwei und drei.. zurück More >
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31 Dec 2011 @ 17:54
-einem aufgewecktem Freund, einem jungen Denker und Macher unserer
Zukunft, gewidmet-
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
Nun will sein Geist das eine, die Seele wünscht was andres, und was
die Seele sehnt, das findet kein Verständnis. In tausend Richtungen
wird er gezogen, sein Wille unstet und verwirrt, will heiß und sueß
und reich und freudig, will wuerzigkuehl und kraeftigsanft, will weich
und heftig, und will das Laute leise, will es sofort, was bleibt
ist... ohne Zweifel.
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
In seiner Not befindet er, ein Gott haett' ihn bestraft, ein Lamm muss
her, das Göttliche, so meint er wohl, es will nur Blut - Wenn das
nicht hilft, erfindet er die Teufelsbrut. Die Arbeit deren wird getan,
da's sie nicht gibt, selbst ist der Mann, wer's noch nicht glaubt wird
gleich bestraft, noch besser glatt erschlagen. Der liebe Gott hat's so
gewollt, das ist doch klar, er liebt dich doch, auf seine Weise, ist
das nicht alles... klipp und klar?
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daßß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
Wem's nicht gefällt, und noch viel schlauer, der ruft die Kräfte der
Natur. Selbst wenn es wirkt, was ist das Werk? Was ist getan? was ist
der Rat? Um wieviel bist du weiser? Du wirst ein Meister, ein Idol der
Sklaven, dich selber doch bezwingst du nicht. Der Morgen graut, der
Tag bricht an, und nichts hat sich verändert. Du bist allein auf
deiner Reise, was andre tun ist nur noch...du weisst das schon.
Der Mensch erträumt sein Schicksal, sogleich vergisst's er, vergisst,
daß er es war, der's hat getan. Das waer' nicht schlimm, nur macht
er's viele Mal. Am Schluss erkennt er weder Anfang noch das Ende; der
Weg bekommt das Ziel, Erfüllung wird zum Mittel, und das Beginnen
kommt am Schluss.
So geht der Mensch nach unten, Schritt for Schritt, mit hohem Haupt,
und merkt es nicht. Doch du, mein Freund, bist anders als die andren,
verdienst die Früchte deiner Qual. Im Neuen Jahr, gesegnet sei es,
oder auch verflucht, wer ernsthaft strebt, dem macht das nichts, du
wirst zum Schöpfer deiner Tat! Die Geister die du rufst, wenn du nur
willst, erheben dich in ihre Welt, an deinen Freunden soll man dich
erkennen.
Das Echo der Jahrtausenden, der wahrhaft Weisen und der echten
Meister, schallt wider in den stillen Tiefen, in deiner eigenen Seele,
hab acht und hoer' nicht auf die Toren! Die Götter helfen, aber sind
nicht weise, das Denken ist des Menschen's Tun. Der Weg zum Gipfel
führt durch viele Schluchten, und falls wir uns verlieren sollten, am
Ende werden wir uns sehen. Auch wenn dein Weg ein andrer sei, das hohe
Ziel ist doch dasselbe.
Mein Freund, viel Glück, Erfolg, in diesem Jahr der Weltenwende!
Blumenau, Brasilien
31.12.2011 More >
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8 Nov 2011 @ 14:01
von Max Sandor
(Übersetzung: Ingrid von der Behrens)
Ein paar Schmetterlinge sitzen unter einer Baumrinde. Sagt einer: "Glaubt einer von euch wirklich an Mottwana?"
Antwortet einer: "Bloß ein Mythos, einige alte Baumrinden-Schriften. Wen interessieren diese Verrückten?"
Unterbricht an anderer: "Diese Frage ist so alt wie die Rasse der Schmetterlinge. Selbst mit all der neuen Technologie gibt es noch immer keine schlüssige Antwort."
Ein anderer fragt: "Was ist Mottwana? Kannst du es definieren? Hat es einen Anfang, hat es ein Ende? Leute, wo sind eure wissenschaftlichen Methoden? Los, hört auf mit diesem Mumpitz ..."
Noch ein anderer sagt: "Selbst wenn es existieren würde, wer würde dort sein wollen? Keine gemütlichen Baumrinden, gegen die man sich reiben kann!
Wenn diese Gerüchte wahr wären, dann wären wir überhaupt nicht mehr in diesem Baum. Was für ein fürchterlicher Gedanke!"
Einer sagt: "Ja! Außerhalb dieses Baums kann es nichts anderes als die Leere geben! Nichts! Leerheit!"
Und einer von den älteren Schmetterlingen sagt:... More >
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30 Oct 2011 @ 14:08
Erstveröffentlichung in Brasil247 (portugiesich)
Italienisch Adesso qui!
Englisch Sandorian Grove
Wir müssen wissen! Wir werden wissen!
Max Sandor
Was ist Wahrheit? Wie finden wir sie? Wie können wir wissen, ob die Wahrheit, die wir gefunden haben, wirklich die Wahrheit ist? Wie verhindern wir, sie wieder zu verlieren? Kein anderes Konzept wurde in unserer Welt öfter und leidenschaftlicher beschwört als „die Wahrheit“; kein anderes wurde mehr verzerrt, verleugnet und verstellt wie diese „Wahrheit“. Um sie herauszufinden, wurden unzählige Männer und Frauen zu Tode gefoltert. Um zu verhindern, dass sie bekannt wird, wurde eine Myriade menschlicher Wesen erpresst oder ermordet.
Die Wahrheit zu entdecken hat als Beruf eine lange Tradition. Es gibt verschieden Gruppen unter den Wahrheitssuchern: Detektive und Spitzel, Wissenschaftler und Philosophen, Historiker und Archäologen, und dann gibt es die Berufe derjenigen, die behaupten, sie hatten die Wahrheit schon gefunden: die religiösen Eiferer, die Gurus jeglicher Art, die Konspirations-Theoretiker, die 'truthers', und die orthodoxen Wissenschaftler, um nur einige zu nennen. Dann gibt es natürlich auch die, die einen Vorteil aus verunstalteten oder verkleideten Wahrnehmungen ziehen: die politischen Pragmatiker, die mit Andeutungen von Wahrheiten spielen, um ihre Pläne der Beherrschung anderer vorwärts zu bringen, und diejenigen, die mit vorgetäuschten Wahrheiten ganz einfach zu Geld kommen wollen.
Der Einfluss der religösen Dogmas und der politischen Interesse über lange Zeit hinweg, hat zum einem ein Klima der Angst und Unsicherheit in der Welt der Wissenschaft erzeugt und zum anderen Opportunismus und Verleumdung unterstützt. Wir leben gerne in der Illusion, dass sich das in unserer Zeit geändert hätte, aber dem ist leider nicht so. Falls überhaupt, hat sich diese Situation verschlechtert.
Die Philosophie hat sich mit ihrer Institutionalisierung in akademische Anstalten verkauft. Des Kaiser's neue Kleider zu denunzieren, sorgt nicht für den Lebensunterhalt. Alle Gebiete der klassischen Wissenschaften bekamen von weltlichen Mäzenen abhängig und von ihnen nahezu untrennbar. Forscher und Historiker wurden gezwungen, sich darauf zu beschränken, offizielle Versionen der Wahrheit zu verkünden und ansonsten die Fabeln zu verbreiten, die die Mächtigen ihrer Zeit ihnen diktiert haben.... More >
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29 Oct 2011 @ 16:31
Im Folgenden das Original (die vollständige deutsche Fassung harrt noch ihrer Vollendung)..
(portugiesische Version auf Brasil247,
die englische auf Sandorian Grove,
italienisch: Adesso Qui...
........................
Wir müssen wissen! Wir werden wissen!
Max Sandor
Finding truth has a tradition in the professions of man. There are several groups of professional truth finders: detectives and investigators, scientists and philosophers, historians and archaeologists . There are professions of having found the truth: religious zealots, gurus of all kinds, conspiracy theorists, orthodox scientists, to name a few.
A nostro malgrado, esistono anche quelli che ricavano lucro dalle semi-verità, come i “machiavellici”, che usurpano la verità con il solo obiettivo di far avanzare i propri piani di dominazione, e quelli che semplicemente ne ricavano denaro.
Was ist Wahrheit? Wie finden wir sie? Wie können wir wissen, ob die Wahrheit, die wir gefunden haben, wirklich die Wahrheit ist? Wie verhindern wir, sie wieder zu verlieren? Kein anderes Konzept wurde in unserer Welt öfter und leidenschaftlicher beschwört als „die Wahrheit“; kein anderes wurde mehr verzerrt, verleugnet und verstellt wie diese „Wahrheit“. Um sie herauszufinden, wurden unzählige Männer und Frauen zu Tode gefoltert. Um zu verhindern, dass sie bekannt wird, wurde eine Myriade menschlicher Wesen erpresst oder ermordet.
A influência de lungo tempo dos dogmas religiosos e das interessas politicas e econômicas criou um clima de medo e incerteza no mundo cientifico e um suporte para o oportunismo e as acusações falsas. Nós gostamos viver na ilusão que isto sido mudado em nosso tempo, mas não foi assim. Ou, se foi, só piorou.. More >
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15 Oct 2011 @ 18:50
Heude hädde er scho hunnerdsibbnunsächzisch Jaahre druff, disse ahle Schlagge!
Ahles Gudde,
Friedrich Wilhelm Nietzsche (15. Oktober 1844 – 25. August 1900)
Des hodde emmer geschbroche (Kasselahnerisch konnde der nid):
Der Asket macht aus der Tugend eine Not.
Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.
Wir müssen die Dinge lustiger nehmen, als sie es verdienen, zumal wir sie lange Zeit ernster genommen haben, als sie es verdienen.
Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.
Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.
Unsere Meinungen: Die Haut, in der wir gesehen werden wollen.
Die Zeit für kleine Politik ist vorbei. Schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erdherrschaft.
Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich erlaubterweise zurückziehen kann, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art einen anfallen.
Die Massen sind erstens verschwimmende Kopien der großen Männer, zweitens Widerstand gegen die Großen, drittens Werkzeuge der Großen.
Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.
Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.
Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
Geld ist das Brecheisen der Macht.
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen.
Bildung ist das Leben im Sinne großer Geister mit dem Zwecke großer Ziele.
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.
Die Dichter sind gegen ihre Erlebnisse schamlos: Sie beuten sie aus.
Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Mutige Leute überredet man dadurch zu einer Handlung, daß man dieselbe gefährlicher darstellt, als sie ist.
Man hört nur die Fragen, auf welche man imstande ist, eine Antwort zu geben.
Wer ein Warum hat, dem ist kein Wie zu schwer.
In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.
Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.
mehr bei: [link] More >
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